Neue Impulse für den politischen Dialog

1999 übernimmt der Kölner Politikwissenschaftler Dieter Bingen das Ruder des Instituts und erweitert das Profil auf gesellschaftspolitische Themen. Nach Beendigung der großen Literaturprojekte kann sich das Institut mehr und mehr wissenschaftlichen Projekten und der Öffentlichkeitsarbeit widmen. Konferenzen zu politischen Entwicklungen in der Mitte und im Osten Europas wecken in Darmstadt, Warschau und Brüssel Aufmerksamkeit, ebenfalls die Tagungen zum hitzig diskutierten Zentrum gegen Vertreibung und zum Stand der deutsch-polnischen Beziehungen. Das Institut unterstützt die Tätigkeit der deutschen und polnischen Parlamentarier*innen und widmet sich der Politikbegleitung.

Entwurf für eine Lösung der Probleme um kriegsbedingt verbrachte Kulturgüter in Deutschland und Polen, November 2000

Interessengemeinschaft auf dem Prüfstand. Die deutsch-polnischen Beziehungen nach dem Irak-Krieg und vor dem EU-Beitritt Polens, Juni 2003

Ein Museum der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Versöhnung – Der Rahmen für das »sichtbare Zeichen«, Dezember 2007

Gemeinsam die Initiative ergreifen –
Europa wieder stark machen: ein deutsch-französisch-polnischer Appell, Dezember 2016

Ausgewählte Themen der Kopernikus-Gruppe
Der Namenspatron der Kopernikus-Gruppe, der die Sicht auf die bekannte Welt radikal veränderte, wird aufgrund seiner Biografie historisch von deutscher wie von polnischer Seite beansprucht, funktioniert dadurch aber auch in beiden Ländern als starke positive Identifikationsfigur. Harrassowitz 

So gibt das DPI u. a. zwei Mal im Monat den Informationsdienst Polen-Analysen heraus. Die Kopernikus-Gruppe, eine informelle bilaterale Diskussionsrunde, veröffentlicht seit 2000 zwei Mal im Jahr ein Arbeitspapier zu den deutsch-polnischen Beziehungen. Wer auf diese Art Brücken bauen und Neues schaffen möchte, muss Unterstützung aus vorderster Reihe organisieren. Auf den Großveranstaltungen des Instituts in Darmstadt, Berlin oder Warschau sind Staatspräsidenten, Ministerpräsidenten und Minister aus Deutschland und Polen zu Gast.

DPI / Roman Größer 
DPI / Günter Jockel 
Staatspräsidenten in Darmstadt als Förderer der deutsch-polnischen Sache: Horst Köhler (2005, mit Dieter Bingen), Lech Wałęsa (2009, mit Dieter Bingen und DPI-Präsidentin Rita Süssmuth), Bronisław Komorowski und Christian Wullf (2010, mit Dieter Bingen). DPI / Günter Jockel 
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1989/90–2010